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	<title>Jusos Göttingen</title>
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		<title>Ein neuer Bezirksvorstand wurde an diesem Wochenende gewählt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 20:41:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und wir gratulieren! Die Göttinger Jusos werden in den nächsten zwei Jahren durch Hannes Keune &#8211; der ein grandioses Ergebnis von 90% erhielt &#8211; vertreten. Aus dem Bezirksvorstand schieden mit diesen Wahlen Cornelia Seiberl und Franz Hartmann von den Göttingern aus dem Vorstand aus. Wir bedanken uns bei den beiden für ihr Engagement! Der alte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wir gratulieren! Die Göttinger Jusos werden in den nächsten zwei Jahren durch Hannes Keune &#8211; der ein grandioses Ergebnis von 90% erhielt &#8211; vertreten. Aus dem Bezirksvorstand schieden mit diesen Wahlen Cornelia Seiberl und Franz Hartmann von den Göttingern aus dem Vorstand aus. Wir bedanken uns bei den beiden für ihr Engagement! Der alte und neue Bezirksvorsitzende heißt Daniel Brunkhorst, dem wir auch an dieser Stelle gratulieren.</p>
<p>Wir, am südlichsten Zipfel des Bezirkes, freuen uns auf zwei weitere Jahre der guten Zusammenarbeit!</p>
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		<title>Wahlen zum Juso Landesvorstand</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 20:34:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor nun gut zwei Wochen fand in Osnabrück die Landeskonferenz (LaKo) der Jusos Niedersachsen statt. Für uns Jusos Göttingen verlief die LaKo sehr erfreulich. Zum einem wurden fast alle unsere Änderungsanträge und das Arbeitsprogramm (an dem einiege aus Göttingen maßgeblich mitgearbeitet haben) angenommen, zum anderen haben wir jetzt wieder einen sehr tollen neuen Landesvorstand. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nun gut zwei Wochen fand in Osnabrück die Landeskonferenz (LaKo) der Jusos Niedersachsen statt. Für uns Jusos Göttingen verlief die LaKo sehr erfreulich. Zum einem wurden fast alle unsere Änderungsanträge und das Arbeitsprogramm (an dem einiege aus Göttingen maßgeblich mitgearbeitet haben) angenommen, zum anderen haben wir jetzt wieder einen sehr tollen neuen Landesvorstand. Der neue Landesvorsitzende ist Benjamin Köster der von 11 Stelvertreter*innen und einem Landesgeschäftsführer unterstützt wird.  Von den insgesamt dreizehn Vorstandsmigliedern kommen drei aus Göttingen, das sind Siemtje Möller und Helge Stein als stellv. Landesvorsitzende und Johannes Melcher als Geschäftsführer. Die Arbeitsschwerpunkte der Göttinger*innen werden neben der Landtagswahl die Bereiche Arbeit &amp; Soziales, neue Rechte, Umwelt und Internationales sein.</p>
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		<title>Wahlen Wahlen Wahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:47:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vorletztes Wochenende haben die Göttinger Jusos die Personalien für das kommende Jahr geregelt. Anstelle eines oder einer Vorsitzenden werden nun die Sprecher*innen Cornelia Seiberl und Robin Roth als Ansprechpartner*innen für die Partei und ihre Gliederungen fungieren. Für sonstige Anfragen kann sich an alle SprecherInnen und Vorsitzende gewendet werden. In den SPD-Unterbezirksvorstand wird Helge Stein entsand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorletztes Wochenende haben die Göttinger Jusos die Personalien für das kommende Jahr geregelt. Anstelle eines oder einer Vorsitzenden werden nun die Sprecher*innen Cornelia Seiberl und Robin Roth als Ansprechpartner*innen für die Partei und ihre Gliederungen fungieren. Für sonstige Anfragen kann sich an alle SprecherInnen und Vorsitzende gewendet werden.<br />
In den SPD-Unterbezirksvorstand wird Helge Stein entsand, in den SPD-Stadtverbandsvorstand Malte Ehrich. In der Stadtratsfraktion wird Bastian Hielscher die Jusos vertreten.<br />
Für den Unterbezirksparteitag wurden Tobias Fritzsche und Cornelia Seiberl gewählt.<br />
Desweiteren entsenden die Jusos Göttingen Hannes Keune als Kandidat für den Juso Bezirksvorstand Hannover und Helge Stein als Kandidat für den Landesvorstand der Jusos Niedersachsen. Anja Thuns wird die Juso Hochschulgruppen Koordination auf Landesebene übernehmen. Darüber hinaus freuen wir uns den Juso SchülerInnen zu ihrer erneuten Gründung auf Landesebene gratulieren zu können. Philine Fleckenstein wurde dort als Koordinatorin gewählt.</p>
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		<title>Juso Marxlesekreis &#8211; Eine Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:17:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Marxlesekreis der Jusos Göttingen unter der Leitung von Hannes Keune trifft sich regelmäßig Mitwochs im Parteihaus. Wir beschäftigen und mit der Marxistischen Theorie und vergleichen sie u.a. mit anderen Werttheorien. Sozialisten müssen in der Theorie der Arbeiterklasse bewandert sein um eine gut fundierte Kapitalismuskritik abgeben zu können. Für alle die, die keine Zeit haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Marxlesekreis der Jusos Göttingen unter der Leitung von Hannes Keune trifft sich regelmäßig Mitwochs im Parteihaus. Wir beschäftigen und mit der Marxistischen Theorie und vergleichen sie u.a. mit anderen Werttheorien. Sozialisten müssen in der Theorie der Arbeiterklasse bewandert sein um eine gut fundierte Kapitalismuskritik abgeben zu können. Für alle die, die keine Zeit haben zu den Sitzungen zu erscheinengibt es hier eine grobe Zusammenfassung der ersten beiden Sitzungen:</p>
<p><strong>Zusammenfassung 1. Sitzung: Die Ware</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1. Die zwei Faktoren der Ware Gebrauchswert und Wert (Wertsubstanz, Wertgröße)</span></p>
<p>- es geht um die Analyse der „kapitalistischen Produktionsweise“ und der Ware (S. 49), d.h. keineswegs z.B. um eine vorkapitalistische Genese der Warengesellschaft</p>
<p>- ein Ding ist nach Qualität und nach Quantität zu betrachten (S. 49)</p>
<p>- die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert, der sich aber nur „im Gebrauch oder der Konsumtion“ verwirklicht (S. 50)</p>
<p>- zugleich bilden die Gebrauchswerte den „stofflichen Träger des – Tauschwerts“ (ebd.):</p>
<ul>
<li>Tauschwert erscheint als etwas Zufälliges, Relatives, der Ware Immanentes</li>
<li>genauer betrachtet: <strong>Tauschwerte</strong> nur als „Erscheinungsform eines von ihm unterscheidbaren Gehalts“ (S. 51), also <strong>auf etwas Drittes reduzierbar</strong></li>
</ul>
<p>- abstrahiert man vom Gebrauchswert einer Ware, dann stellt sich heraus, dass <strong>„mit dem nützlichen Charakter der Arbeitsprodukte (…) der nützliche Charakter der in ihnen dargestellten Arbeiten“</strong> (S. 52) <strong>verschwindet; so „verschwinden auch die verschiedenen konkreten Formen dieser Arbeiten, sie unterscheiden sich nicht länger, sondern sind alle reduziert auf gleiche menschliche Arbeit, auf abstrakt menschliche Arbeit“</strong> (ebd.)                          à die Reduktion auf das Gemeinsame, was sich im Austauschverhältnis der Waren darstellt, ist also ihr Wert, weil abstrakt menschliche Arbeit in dem Ding (das Gebrauchswert hat) materialisiert ist; <strong>nur menschliche Arbeit schafft Wert</strong></p>
<p>- der Wert bzw. die <strong>Wertgröße</strong> ist daher <strong>bestimmt durch das Quantum gesellschaftlich notwendiger Arbeit</strong> à Veränderung dessen durch ein Fortschreiten der Produktivkräfte (S. 54)</p>
<p>- der Wert einer Ware realisiert sich aber erst im Tausch (S. 55)</p>
<p><strong>Zusammenfassung 2. Sitzung: Die Ware</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2. Doppelcharakter der in den Waren dargestellten Arbeit</span></p>
<p>- die Zwieschlächtigkeit der Ware ist für Marx der Springpunkt, um den sich das Verständnis der politischen Ökonomie dreht (!)</p>
<p>- Gebrauchswert ist angekoppelt an der Begriff de“<strong>nützlichen Arbeit</strong>“ (S. 56)</p>
<p>- wie zwei Güter sind qualitativ verschiedene Gebrauchswerte, genauso sind die zwei konkreten Arbeiten, die diese Güter herstellen, qualitativ unterschiedliche Tätigkeiten          à Verschiedenheit nützlicher Arbeiten ist eine gesellschaftliche Arbeitsteilung, welche die Existenzbedingung der Warenproduktion ist<strong> </strong></p>
<p>- nützliche Arbeit, „als Bildnerin von Gebrauchswerten“ (S. 57), ist eine von allen Gesellschaftsformen unabhängige Voraussetzung für menschliches Leben</p>
<p>- <strong>Waren-Wert</strong>: als Werte sind zwei Waren „objektive Ausdrücke gleichartiger Arbeit, werden also qualitativ gleichgesetzt“ (S. 58)</p>
<p>- <strong>komplizierte Arbeit</strong> als bestimmtes Quantum <strong>einfacher Arbeit</strong> à Definition, was einfach und was kompliziert ist, läuft hinter dem Rücken der Individuen ab                                                       à im Bezug auf den Warenwert ist die menschliche Arbeit rein quantitativ, da sie auf abstrakt menschliche Arbeit reduziert wird (!)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Die Wertform oder der Tauschwert</span></p>
<p>- ein <strong>Ding ist nur Ware, weil sie Doppeltes ist: Gebrauchsgegenstand und Wertträger</strong></p>
<p>- Wertgegenständlichkeit ist rein gesellschaftlich, also kann <strong>Wert „nur im gesellschaftlichen Verhältnis von Ware zu Ware erscheinen“</strong> (S. 62)</p>
<p>- an dieser Stelle geht es Marx nun um die <strong>Genesis der Geldform</strong>, die er mit der einfachen Wertform beginnt:</p>
<p>a) <strong>Einfache Wertform</strong> (S. 62-76):</p>
<ul>
<li><strong>relative Wertform</strong> und <strong>Äquivalentform</strong>: der relative Wert einer Ware kann nur relativ ausgedrückt werden, muss sich also in anderer Ware ausdrücken (Äquivalentform)</li>
<li>erst im Wertverhältnis zweier Waren tritt deren Wertcharakter hervor: „Nur der Äquivalenzausdruck verschiedenartiger Waren bringt den spezifischen Charakter der wertbildenden Arbeit zum Vorschein, indem er die in den verschiedenartigen Waren steckenden, verschiedenartigen Arbeiten tatsächlich auf ihr Gemeinsames reduziert“ (S. 65), auf abstrakt menschliche Arbeit (!)                                                                                     à wir sehen also: <strong>Wert entsteht zum einen durch die in der Ware materialisierte konkrete menschliche Arbeit, realisiert sich zum anderen aber erst im Wert-verhältnis, also in der Reduktion auf abstrakt menschliche Arbeit</strong></li>
<li>quantitative Bestimmtheit der relativen Wertform: Wechsel in der Produktivkraft mit Einfluss auf den relativen Ausdruck der Wertgröße</li>
<li><strong>Äquivalentform</strong>: ist die Folge der Austauschbarkeit einer Ware mit einer anderen:</li>
</ul>
<p>à 1. Eigentümlichkeit: ÄF enthält keine quantitative Wertbestimmung, Gebrauchswert wird hier zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts; Folge: <strong>im Wertverhältnis erscheint die Ware, die als Äquivalent dient, ihre Eigenschaft unmittelbarer Austauschbarkeit von Natur aus zu besitzen</strong></p>
<p><strong>à</strong><strong> </strong>2. Eigentümlichkeit: „konkrete Arbeit wird zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, abstrakt menschliche Arbeit“ (S. 73)                                                                                                       à 3. Eigentümlichkeit: „Privatarbeit wird zur Form ihres Gegenteils, zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form“ (ebd.)</p>
<ul>
<li>wie wir also sehen können: „Die einfache Wertform einer Ware ist also die einfache Erscheinungsform des in ihr enthaltenen Gegensatzes von Gebrauchswert und Wert“ (S. 76)</li>
</ul>
<p>b) <strong>Totale oder entfaltete Wertform</strong>:</p>
<ul>
<li>der Wert einer Ware ist nun ausgedrückt in zahllosen anderen Element der Warenwelt, z.B. ist die Leinwand nun zur ganzen Warenwelt in einem Verhältnis</li>
<li>aber auch die entfaltete Wertform bleibt unfertig, daher ist es notwendig, zur allgemeinen Wertform über zu gehen</li>
</ul>
<p>c) <strong>Allgemeine Wertform</strong>:</p>
<ul>
<li>nun sind die Werte aller Waren dargestellt durch ihre Gleichheit mit einer Ware, es findet also eine Abstrahierung bzw. Gleichsetzung aller Privatarbeiten statt</li>
<li><strong>eine Ware fungiert nun als allgemeines Äquivalent</strong>, eine Ware ist nun in unmittelbarer Austauschbarkeit zu allen anderen Waren</li>
</ul>
<p>d) <strong>Überganz zur Geldform</strong>:</p>
<ul>
<li>eine spezifische Ware wird zu Geldform bzw. fungiert als Geld, in einem historischen Prozess ist Gold zum allgemeinen Äquivalent geworden</li>
<li><strong>gesellschaftliche Gewohnheit lässt die Goldware zur Geldfunktion werden</strong></li>
</ul>
<p>Wir sind mittlerweile beim Zweiten Kapitel angekommen. Es wird daher z.B. demnächst eine kurze Darstellung über den Warenfetischismus folgen. Besonderer Dank geht an Hannes Keune für das verfassen der Zusammenfassung und moderation der bisherigen Sitzungen.</p>
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		<title>SPD-Mitgliedschaft und Engagement in der rechten Verbindungs- und Burschenschaftsszene unvereinbar: Voigt muss die „Schärpe“ nehmen!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 17:57:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch in dem Ortsverein Mitte Nord in Göttingen ist ein Vorstandsmitglied aktiv im Lassale Kreis tätig und darüber hinaus zumindest beobachtend beim IGV aktiv. Dies wurde durch folgenden Artikel bekannt: http://monsters.blogsport.de/2011/11/22/die-buxen-einheitsfront/ Die Jusos Göttingen sind empört über diese Tatsache und verfassten folgende Pressemitteilung: Die Göttinger Jusos sind empört über die neuen Erkenntnisse, die der Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in dem Ortsverein Mitte Nord in Göttingen ist ein Vorstandsmitglied aktiv im Lassale Kreis tätig und darüber hinaus zumindest beobachtend beim IGV aktiv. Dies wurde durch folgenden Artikel bekannt: <a title="Monsters" href="http://monsters.blogsport.de/2011/11/22/die-buxen-einheitsfront/" target="_blank">http://monsters.blogsport.de/2011/11/22/die-buxen-einheitsfront/</a></p>
<p>Die Jusos Göttingen sind empört über diese Tatsache und verfassten folgende Pressemitteilung:</p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;">Die  Göttinger Jusos sind empört über die  neuen Erkenntnisse, die der  Artikel „Burschi- leaks. Die  Buxen-Einheitsfront“, erschienen am  22.11.11 auf <a href="http://monsters.blogsport.de/" target="_blank">http://monsters.blogsport.de/</a>, liefert.<br />
Die  Jusos verurteilen das Engagement des stellvertretenden  SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Mitte/Nord Alexander Voigt  in der  rechten Verbindungs- und Burschenschaftsszene aufs schärfste und   distanzieren sich von seiner Person und seinen Aktivitäten.</span></p>
<p>Hierzu   erklärt der Vorsitzende des Juso-Unterbezirks Göttingen Daniel   Choinovski: „Für uns ist es untragbar, dass ein SPD-Mitglied mit   rechtsgerichteten Vereinigungen, die nachweislich sogar Verbindungen zur   NPD besitzen, sympathisiert und deren Arbeit federführend  mitgestaltet.  Rechtes Gedankengut und Engagement haben in der SPD  nichts zu suchen!“</p>
<p>Cornelia  Seiberl, Mitglied im  Juso-Stadtverbandsvorstand, ergänzt: „Nach unserer  Auffassung war eine  Differenzierung zwischen moderaten und offen  bekennenden rechten  Verbindungen bzw. Burschenschaften nie  gerechtfertigt. Das zeigt auch  die Vereinigung der Göttinger Szene unter  einem örtlichen Dachverband.  Die in der Vergangenheit vorgeschobenen  Distanzierungen einiger  Verbindungen und Burschenschaften untereinander  sind nur  Makulatur. Nationalistische, sexistische, völkische und  rassistische  Positionen sind in der gesamten Szene offenbar zumindest  hoffähig.“</p>
<p>Choinovski  und Seiberl fordern im Namen der Göttinger  Juso-Vorstände die  SPD-Gliederungen in Göttingen auf, schnell zu handeln  und personelle  Konsequenzen zu ziehen. Sie erklären: „Wir werden keine  Ruhe geben,  bis Alexander Voigt die Schärpe  nehmen muss und fordern die Partei  deshalb auf, ein Ordnungsverfahren  mit dem Ziel des Ausschlusses gegen  ihn einzuleiten.“</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Olaf und Stefan gemeinsam gegen die Schuldenbremse?</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 07:39:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Olaf Lies und Stephan Weil fahren zu Hochtouren auf, da es am 27.11. darum geht wer SPD Kandidat für den Ministerpräsidentenposten wird. Da sich beide für die Schuldenbremse ausgesprochen haben, und diese sogar in der Landesverfassung festschreiben wollen haben wir sie in Zugzwang gebracht und Flyer gegen die Schuldenbremse verteilt. Mit unserer Meinung das die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Olaf Lies und Stephan Weil fahren zu Hochtouren auf, da es am 27.11. darum geht wer SPD Kandidat für den Ministerpräsidentenposten wird. Da sich beide für die Schuldenbremse ausgesprochen haben, und diese sogar in der Landesverfassung festschreiben wollen haben wir sie in Zugzwang gebracht und Flyer gegen die Schuldenbremse verteilt. Mit unserer Meinung das die Schuldenbremse nicht in die Verfassung des Lades gehört, sind wir natürlich nicht allein und solidarisieren uns mit der Forderung des DGB Niedersachsen. Da wir natürlich unseren Genossen Stefan und Olaf auch einen Flyer in die Hand gaben nahmen sie auch gleich in ihren Eingangsstatements darauf Bezug. Zuerst freuten sie sich natürlich das wie so oft aktive Jusos mit ihren Forderungen auf die Veranstaltungen kommen, betonten aber die Gesetzliche Zwickmühle. Lies uns Weil sprachen sich dafür aus nicht nur immer auf die Bremse zu treten, sondern auch Gas zu geben &#8211; also Steuern zu erhöhen. Die Jusos Göttingen teilen die Ansicht, das die Einkommenseite des Staates sich verbessern muss, es muss jedoch eindlich eine Wahre Umverteilung von Oben nach Unten stattfinden! Niedersachsen steht Wirtschftlich gut da und hat große Potentiale in der Bildung und bei den Erneuerbaren Energien! Also lasst uns diese wirtschaftlichen Potentiale zum Nutzen der gesamten Gesellschaft zu dienen und nicht  alles kaputtsparen da man sich als Erfüllungsgehilfen des Großkapitals unterjocht!</p>
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		<title>Wechsel zum Sprecherinnenmodell einen Schritt weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:24:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hierachien abzubauen und eine mehr an der Basis orientierte Politik zu ermöglichen, ist seit jeher ein Ziel der Jusos Göttingen. Um sowohl eine basisorientierte Arbeit zu ermöglichen und die Arbeitsbelastung einzelner Vorstandmitglieder zu verringern, werden die Jusos Göttingen bis Januar ein neues Vorstandsmodell erarbeiten. Die Idee wird sein, einen SprecherInnenrat zu etablieren, der die Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierachien abzubauen und eine mehr an der Basis orientierte Politik zu ermöglichen, ist seit jeher ein Ziel der Jusos Göttingen. Um sowohl eine basisorientierte Arbeit zu ermöglichen und die Arbeitsbelastung einzelner Vorstandmitglieder zu verringern, werden die Jusos Göttingen bis Januar ein neues Vorstandsmodell erarbeiten. Die Idee wird sein, einen SprecherInnenrat zu etablieren, der die Arbeit und Meinungsbildung in einem Kollektiv organisiert. Diesen SprecherInnenrat satzungskonform zu den übergeordneten Parteisatzungen zu gestalten wird vom AK SprecherInnenrat übernommen. /Helge Stein</p>
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		<title>Bericht zur Veranstaltung &#8220;„Wie viel neuen Patriotismus braucht das Land?“&#8221;</title>
		<link>http://blog.jusos-goettingen.de/?p=11</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:14:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[nationalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema der Juso-Veranstaltung am Montag, den 17. Oktober lautete: „Wie viel neuen Patriotismus braucht das Land?“. Hierbei wurde besonders die Dialektik der Begriffe Nationalismus einerseits und Patriotismus andererseits diskutiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema der Juso-Veranstaltung am Montag, den 17. Oktober lautete: „Wie viel neuen Patriotismus braucht das Land?“. Hierbei wurde besonders die Dialektik der Begriffe <em>Nationalismus</em> einerseits und <em>Patriotismus</em> andererseits diskutiert. Die Teilnehmer beschäftigten sich an diesem Abend zunächst mit einer Reihe von Aussagen, die dem Nationalismus oder dem Patriotismus zuzuordnen waren. Diskutiert das Spektrum von geschichtsrelativistischen Aussagen wie „In der deutschen Geschichte war ja auch wirklich nicht alles schlecht“ über Einstellungen wie „Eine Burka!? Nee, die passt nicht nach Deutschland“ hin zu Fußballthematischen Aussagen wie „Eine Niederlage der deutschen Nationalmannschaft frustriert mich.“ Welche dieser Aussagen gelten als nationalistisch, welche lassen sich dem Patriotismus zuordnen? Das Ergebnis der Diskussionsrunde lautete: Die Unterscheidung zwischen Nationalismus und Patriotismus ist eine fadenscheinige, wissenschaftlich nachgewiesen <em>nicht</em> gerechtfertigte. Eine Aussage, welche das eigene Land aufwertet, ist ebenso patriotisch wie nationalistisch, denn es ist nicht möglich, auf diese Weise andere Länder nicht abzuwerten.</p>
<p>Auf diese grundlegende Feststellung aufbauend wurde die historische Entwicklung der beiden Begriffe beleuchtet und im Anschluss drei Artikel besprochen:</p>
<p>Die „Entdeckung des Schweinebratens“ von Henryk M. Broder (Spiegel Online Juni 2006), „Ein neues deutsches Gefühl“ von Matthias Matussek (Spiegel Online Juni 2006) und „Ein neuer deutscher Patriotismus?“ von Prof. Dr. Renate Köcher (F.A.Z, August 2008). Matussek beispielsweise stellt die deutsche Literatur, das deutsche Kino, die deutsche Sprache und Kultur heraus und stellt fest, Zitat: „Ohne eine positive Identifikation mit unserer Nation, das haben viele Besonnene vom Bundespräsidenten abwärts kapiert, fliegt uns in Zeiten der Globalisierung und der dschihadistischen Konfrontation unser Land um die Ohren.“ Durchweg wird hier die Gefahr betont, Migrationsströmungen nicht standhalten zu können, wenn die eigene Nationalität nicht erklärt werden kann. Zwischen geschichtsrelativistischen Aussagen und der Trauer um den Verlust kultureller Identität wird in diesem Artikel der Bau von Moscheen thematisiert. Wie viel neuen Patriotismus also braucht das Land?</p>
<p>Diese Artikel waren der Aufhänger für weitere Fragen: Wozu brauchen wir die Herausstellung unserer Staatszugehörigkeit? Worauf beziehen wir uns, wenn wir uns auf unsere deutsche Identität stützen? Warum zeigen wir Flaggen in der Fußball Weltmeisterschaft? Ergebnis war, es ist nicht verboten, in WM Zeiten für Deutschland zu jubeln- aber woher kommt diese Euphorie? Wieso genießen die Menschen es, <em>endlich wieder</em> für Deutschland <em>sein</em> zu können?</p>
<p>Zwei verschiedene Positionen bildeten sich in dieser Debatte heraus, um das Phänomen zu erklären: Zum Einen, die Menschen suchen Halt in diesen Zeiten, in denen ihnen in einer Welt, die immer komplexer, immer globaler gedacht wird, das Wertesystem verloren gegangen ist. Sie suchen ihre Identität, u.a. in ihrer Nationalität, um Menschen an ihrer Seite zu wissen, die sich über das gleiche Merkmal identifizieren- wird hier aber Heimatgefühl mit dem Staat/der Nation verwechselt?</p>
<p>Die andere Position war eher auf der Suche nach dem Grund, der eigentlich absurden Vorstellung, dass Menschen ihre Zugehörigkeit zu einem Kreis von Fremden über eine gemeinsame Vergangenheit definieren, die sie kaum gemeinsam erlebt haben. Ein Gemeinschaftsgefühl, ein emotionales Gefühl entsteht hier über eine gemeinsame Vergangenheitskonstruktion, welche zum Teil in Verbindung mit einem Geschichtsrelativismus stattfindet. Durch dieses Zugehörigkeitsgefühl wird ein Nationalismus verdeutlicht. Wieso beispielsweise freut man sich über den Gewinn einer deutschen Medaille bei den Olympischen Spielen, nur weil das deutsche Team, nicht das Italienische diese erlangt, ohne, dass persönlich etwas dazu beigetragen wurde? Hier findet eine unverständlichere Identifikation statt, als wenn der Mensch sich auf natürliche Weise in Wechselbeziehungen zu anderen Menschen seinen Freundeskreis aussucht, weil er mit dieser Gruppe gleiche Werte und Einstellungen teilt. Welche Werte und Einstellungen teilt der Mensch als Deutscher mit anderen Deutschen, die besser sind als die anderer Nationen und wieso ist er zusätzlich stolz auf diese, die nicht sein Verdienst sind? In der Rückbeziehung auf das „Deutsch sein“ findet im Gegensatz zu der alltäglichen positiven Identifizierung in Abgrenzung zu anderen Menschen, deren Werte man nicht teilt, eine eher negative Identifizierung in Abgrenzung statt, die nicht über selektive Werte, hingegen über eine gemeinsame Geschichte entsteht.</p>
<p>Nationalismus ist demnach, wenn der Mensch auf all seinen Identitäten die des „Deutsch Seins“ besonders hervorhebt. Nationalismus hat nichts mit dem Staat an sich zu tun. In den 1990er Jahren fand im Vergleich zu heute eine sehr viel kritischere Auseinandersetzung mit der eigenen Nation statt. Heute sind die Menschen wieder patriotischer, nationalistischer, weil sie es sein dürfen. Der neue Patriotismus im Land kann gegenwärtig eine wieder zunehmend gefährliche Entwicklung sein, da sie Konfliktpotenzial birgt, wie durch die Integrationsdebatte erkenntlich wird. /<em>Carina Schlüsing</em></p>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 09:50:44 +0000</pubDate>
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